Verkehrte Welt

Verkehrte Welt
Es scheint, daß sich die Menschheit heute nicht mit den Gegebenheiten abfinden kann, Sommerskilauf, dafür Weihnachten in den Tropen. Erdbeeren und Spargel an Weihnachten, Frauben im Frühling und Lebkuchen im August, Schanigärten und Grillhütten im Winter. Letzteres auch privat mit einem Tip in der BZ:"der kalte Wind sollte nicht direkt auf den Grillrost treffen" (na geh, da fällt die Grilltemperatur ab!). Man braucht mehr Energie und länger...und den Grillplatz sollte man vorher von Eis und Schnee säubern, um Unfälle zu vermeiden. Auf einen Schal sollte man wegen der Brandgefahr auch verzichten. Sagt ein "Profi von der Grill Company".
Das wundert mich nicht, daß so viele mit ihrem Geschlecht unzufrieden sind und eine Änderung anstreben.
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Kommentare
Man kann sich aber an ein paar Regeln halten. Würde kein Mensch Erdbeeren oder Spargel an Weihnachten wollen, wäre der Spuk vorbei. In meiner Kindheit gab es das doch auch nicht. Ich freue mich jedes Jahr auf die neue Erdäpfelernte...es gibt welche aus Zypern seit Februar. sie schmecken nicht nach Erdäpfeln, sondern nach zusammengeprestem Wasser. Ich kann gern warten und die ersten österreichischen dürfte es in den nächsten Tagen geben. Und war es nicht schön, daß man sich im November auf Lebkuchen und Nikoläuse gefreut hat? Warum müssen kinder das heute im August sehen. Sicher, jemand der gern Lebkuchen mag (ich auch), hat vielleicht einen Gusto darauf im Sommer, auch wenn es wärmende Wintergewürze sind, aber da genügen doch die Weinbeißer (habe nie verstanden, ob man die zu Wein ißt???), aber ich lasse mir die Verbindung zu Advent und Weihnachten nicht nehmen.
Ich kaufe auch Krapfen nur zu Fasching!
@ kritischer Konsument
und keiner von uns darf sich ausnehmen, wie sonst wären solche Zustände möglich.
Jetzt darf ich ein Wort verwenden, das mir Aufpasser sicher ankreiden wuede: die Menschen werden immer bescheuerter! Entschuldige, aber ich finde fuer dieses Wort gibt es keine treffende entsprechung im Hochdeutschen oder Wienerischen.
Dann zieht euch doch einen Jutesack an, gründet eine Kommune und pflanzt euer Obst und Gemüse selber.
Das wusste Richard Coudenhove-Kalergi schon vor mehr als 80 Jahren. Ich empfehle jedem "Los vom Materialismus" zu lesen.
https://de.scribd.com/document/45484246/Coudenhove-Kalergi-Los-vom-Mater...
Ich wundere mich über unsere Gesellschaft schon lange nicht mehr, sonst müsste ich verzweifeln.